Saale – Unstrut Meine WELT . Mein ERBE
Der Förderverein Welterbe hatte am 4. Februar 2014 zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Unesco Welterbeantrag der Region“ nach Bad Kösen eingeladen. Ziel war es, der Bevölkerung und den Unternehmen den bisherigen und zukünftigen Werdegang des Welterbeantrages zu erläutern. Im Vortragssaal der Reha Klinik I in Bad Kösen fanden sich zahlreiche interessierte Zuhörer/innen ein. Mehr...
<xml></xml>Der Förderverein Welterbe hatte am 4. Februar 2014 zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Unesco Welterbeantrag der Region“ nach Bad Kösen eingeladen. Ziel war es, der Bevölkerung und den Unternehmen den bisherigen und zukünftigen Werdegang des Welterbeantrages zu erläutern. Im Vortragssaal der Reha Klinik I in Bad Kösen fanden sich zahlreiche interessierte Zuhörer/innen ein. Der vollständige Titel des Antrages lautet „Der Naumburger Dom und die hochmittelalterliche Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut“. Damit ist die Region begrenzt, die Weltkulturerbe werden soll. Es betrifft vor allem die Städte Naumburg, Freyburg und Bad Kösen sowie die Orte Zscheiplitz, Goseck, Schulpforta und Dörfer die sich in dieser Landschaft befinden. Für einen Antrag in die Liste des Weltkulturerbes muss das zu beantragende Gebiet weltweit einzigartig, historisch echt und weitestgehend unversehrt sein. Das trifft alles auf die wunderschöne Gegend zwischen Saale und Unstrut zu. Der Antrag hat aber nur eine Chance auf Erfolg, wenn auch die Menschen, die in dieser Region leben, mitgenommen werden auf dem Weg zum Weltkulturerbe.
Der im Jahr 2008 gegründete Förderverein hatte sich das Ziel gesetzt, die Antragstellung zu formulieren, den Antrag auf eine wissenschaftlich fundierte Grundlage zu stellen und in einem Kulturlandschaftskataster zusammenzufassen. Das war eine aufwendige Fleißarbeit, die von 2008 bis 2012 geleistet wurde.
Im Jahr 2013 musste der einzigartige und besondere Wert des Saale – Unstrut - Gebietes hervorgehoben und überzeugend beschrieben werden. Das dies gelungen ist, beweist die Annahme des Antrages bei der Welterbe Kommission. Für Deutschland konnten zwei Anträge eingereicht werden, das waren die Speicherstadt in Hamburg und die Kulturlandschaft um Saale und Unstrut mit dem Naumburger Dom. Die Entscheidung wird im Jahr 2015 in Paris getroffen. Da hilft außer Daumendrücken vor allem die Akzeptanz bei der Bevölkerung für diesen Antrag. Kommissare werden sich genau vor Ort umschauen und ihre Eindrücke dem Gremium in Paris mitteilen, welches die Entscheidung fällt. Öffentlichkeitsarbeit ist jetzt die Hauptaufgabe. der sich Sina Lehmann als Referentin widmet. Unterstützt wird sie von einer ehrenamtlichen Botschafterin, die mit der Region und ihren Menschen eng vertraut ist. Es sind Vorträge in den einzelnen Regionen geplant sowie Ausstellungen und Wanderungen. Eine der nächsten Aktionen ist es, an den Schulen für die Idee des Welterbes zu werben.

