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"Bundestag - Volksvertretung aller Deutschen?" - ein Lesebrief

Hans Klitzschmüller

Erst lädt man sich den elenden Rest eines Liedermachers ein, der verbittert die letzten Reste einer geschichtlich neutralen Betrachtung eines seinerzeit anerkannten deutschen Staates mit dem Absatz in den Boden treten will. Das passte gut zur gepflegten politischen Kultur des Nachtretens, wenn einer schon am Boden liegt.

 

Nun hat man dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt:

Erst lädt man sich den elenden Rest eines Liedermachers ein, der verbittert die letzten Reste einer geschichtlich neutralen Betrachtung eines seinerzeit anerkannten deutschen Staates mit dem Absatz in den Boden treten will. Das passte gut zur gepflegten politischen Kultur des Nachtretens, wenn einer schon am Boden liegt.

Nun hat man dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt: Der neoliberale, konservative Vorwärtsverteidiger der von ihm selbst gefundenen westlichen Werte und Kritiker aller Bemühungen eines friedlichen Zusammenlebens der Völker hält die Gedenkrede zum Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus. Das ist eine weitere Art, den Bock zum Gärtner zu machen. Was dabei raus kam, war vorhersehbar. Viel Geschwurbel, um zu vermeiden klar zu sagen, wer die Hauptlast dieser Befreiung getragen hat. Immer darauf bedacht, die Leistung und damit auch das Ergebnis zu relativieren und schließlich die die Rechte für die Erben abzuerkennen, die sich jetzt selbstbewusst den Segnungen westlicher Hegemonie verweigern. – Welch eine Frechheit!

Solche, dem System willfährigen Historiker, hat es immer und zu jeder Zeit gegeben. Die Geschichte wird sie richten. Für den von ihnen verursachten Schaden werden sie nie zur Rechenschaft gezogen.

Hans Klitzschmüller

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