Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Harald Uske, Sprecher der Stadtorganisation Naumburg/Saale und Vorsitzender der BO Naumburg

Die Naumburger LINKE wählte ihre neuen Kreisparteitagsdelegierten und BO-Vorstände

DIE LINKE Naumburg. Am 21. September 2019 wählten die Mitglieder der Stadtorganisation Naumburg/ Saale der Partei DIE LINKE in einer gemeinsamen Versammlung ihrer beiden Basisorganisationen BO Bad Kösen und BO Naumburg die beiden Vorstände der Basisorganisationen, den gemeinsamen Vorstand der Stadtorganisation und ihre Delegierten für den 7. Kreisparteitag des Kreisverbandes Burgenlandkreis.

Als Sprecher der Stadtorganisation und als Vorsitzende der beiden Basisorganisationen wurden Peter Kroha und Harald Uske gewählt. In beiden Basisorganisationen sind derzeit 12 und 46 Mitglieder organisiert.

Unter dem Eindruck des vortägigen weltweiten Klimastreiks, der Millionen Menschen erfasste und überhaupt nicht beeindruckt vom Klimakompromiss, mit dem die Koalition in Berlin der Bewegung Wind aus den Segeln nehmen will, begrüßten die Teilnehmer- sich ebenfalls sponatan als „Naumburger for future“ betrachtend- die zunehmende Resonanz der erfrischend ansteckenden Schüler-Aktion „fridays for future“ auf dem Naumburger Marktplatz.

Wir wären aber keine LINKE, wenn wir nicht verantwortungsvoll vor der Illusion warnen würden, dass die Senkung des CO2-Ausstoßes lediglich nur eine Frage des politischen Willens sei und sich Klimaschutz mit dem herrschenden Wirtschaftssystem vereinbaren ließe.

Wir meinen auch, dass jeder von uns verzichten könnte, das Leben würde dadurch nicht enden, niemand braucht immer mehr Güter für seine Existenz. Außer ein profitorientiertes Unternehmen! Hauptverursacher des Klimawandels sind Konzerne.

Diese brauchen immer mehr, mehr, mehr… Jede Investition muss »sich rechnen«, muss »wirtschaftlich darstellbar sein«. Ein kapitalistisches Unternehmen lebt von der Steigerung. Zitiert wurde aus Marx: „Mit entsprechenden Profit wird Kapital kühn, 10% sicher,…., 300 % und es existiert kein Verbrechen, dass es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens“. Hier liegt die Gefahr für unsere menschliche Existenz auf dieser Erde. Hört ein Kapitalist auf, Profit zu machen, hört er auf, Kapitalist zu sein. Ob er das will?

In der Diskussion beschäftigten sich die Teilnehmer weiterhin mit dem derzeitigen nicht zufriedenstellenden Zustand unserer Partei, der in den letzten Wahlen in Sachsen und Brandenburg offensichtlich wurde.  Rückläufige Mitgliederzahlen, sich verschlechternde Altersstruktur bedrücken auch uns sehr. Auch unser Aktivitätsgrad und die Präsenz vor Ort sinkt. Wir brauchen Nachwuchs.

Auch künftig werden wir bei Ausländer- und Flüchtlingsfeindlichkeit nicht mitmachen und konsequent dagegenhalten. Für uns ist es aber erschreckend, ansehen zu müssen, wie eine Partei an einem vorbeimarschiert, die die rohesten und grausamsten Positionen vertritt.

Wir wollen unsere gesellschaftliche Funktion, die Verhältnisse zu kritisieren und Hoffnung und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln im Kampf gegen die Herrschenden, weiter erfüllen. Wir bleiben deshalb ein Angebot für alle Bürger im Burgenlandkreis, für alle Lohnabhängigen, mitzuwirken beim Kampf zur Verwirklichung ihrer eigenen Interessen.