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Birke Bull

An Gemeinschaftsschulen können Schülerinnen und Schüler sehr gut und sehr erfolgreich lernen

Zu neuerlichen Erklärungen des Sekundarschullehrerverbandes und des Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Bildung und Kultur der CDU-Landtagsfraktion bemerkt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Birke Bull: Ganz abgesehen davon, dass offenbar immer gerne übersehen wird, dass wir nach wie vor beabsichtigen, Gemeinschaftsschulen auf freiwilliger Basis und nach demokratischen Entscheidungen der Schulgemeinschaften und der Schulträger einzuführen, ist es schlicht eine Ignoranz bisheriger Entwicklungen, dieser Schulform pauschal abzusprechen, dass dort erfolgreich gelernt werden kann. Das Profil dieser Schulform bietet exzellente Bedingungen für Leistungsförderung und gute Lernergebnisse.

Zu neuerlichen Erklärungen des Sekundarschullehrerverbandes und des Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Bildung und Kultur der CDU-Landtagsfraktion bemerkt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Birke Bull: Ganz abgesehen davon, dass offenbar immer gerne übersehen wird, dass wir nach wie vor beabsichtigen, Gemeinschaftsschulen auf freiwilliger Basis und nach demokratischen Entscheidungen der Schulgemeinschaften und der Schulträger einzuführen, ist es schlicht eine Ignoranz bisheriger Entwicklungen, dieser Schulform pauschal abzusprechen, dass dort erfolgreich gelernt werden kann. Das Profil dieser Schulform bietet exzellente Bedingungen für Leistungsförderung und gute Lernergebnisse.

Nach unserer Auffassung soll ein Markenzeichen der Gemeinschaftsschulen – aber keineswegs nur dieser Schulform – sein, das Lernen enger mit der Praxis zu verbinden. Das vertieft nicht nur das Wissen und führt zu anwendbaren Kompetenzen, es schafft auch wichtige Grundlagen für eine bessere technische Bildung im weiten Sinne des Wortes. Wir sind zuversichtlich, dass auf diesem Wege das Niveau der erreichten Abschlüsse verbessert werden kann. Und dabei geht es um mehr Schülerinnen und Schüler, die eine Hochschulzugangsberechtigung erlangen, vor allem aber auch um mehr bessere Realschulabschlüsse.

Dabei sehen wir es nicht als Hemmnis, sondern als Vorteil, wenn die Lerngemeinschaften aus Schülerinnen und Schülern bestehen, die unterschiedliche Sichtweisen, Erfahrungen, Lernstile und auch Leistungsniveaus mitbringen. "Unterschiede" sind doch wichtige Quellen von Lernprozessen, geben ihnen neue Impulse.

Wir wollen an den Schulen die abschlussbezogenen Bildungsgangentscheidungen länger offen halten. Das ist eine Forderung, die wir an das ganze Schulwesen richten, aber Gemeinschaftsschulen können hier Vorreiterinnen sein und gangbare Wege aufzeigen. Nach dem vierten Schuljahrgang ist die Bildungsgangentscheidung für viele zu früh, der Knoten reißt bei manchen eben erst später. 

Denen, die ein Klagelied über den drohenden Verfall des Leistungsniveaus anstimmen, sei empfohlen, sich an bestehenden Gemeinschaftsschulen umzusehen. Eine erhielt 2011 den Deutschen Schulpreis – da war sie zwar noch keine Gemeinschaftsschule, aber Schulprogramm und Lernerfolge ließen schon damals erkennen: Der Kurs hin zu praxisorientiertem gemeinsamen Lernen ist erfolgsversprechend.