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Zum 73. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und der beiden anderen Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 gedachten auch in diesem Jahr zahlreiche Bürgerinnen und Bürger des Burgenlandkreises der Opfer des Faschismus.

in Naumburg

Der Einladung des Oberbürgermeisters der Stadt Naumburg, Herrn B. Küper, zur Teilnahme an der Gedenkveranstaltung anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung der Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 folgten auch in diesem Jahr Stadträte, Lehrer*innen und Schüler*innen der Freien Schule Burgenland "Jan Hus" und - erstmals- der Sekundarschule "Albert Schweitzer", Bürger*innen Naumburgs, darunter wieder zahlreiche Mitglieder der Naumburger LINKEN und Vertreter der VVN-BdA.

Um die Teilnahme der Schulen zu ermöglichen, wurde dem Wunsch entsprochen, die Gedenkveranstaltung bereits am Vortag, dem 26.01.2018, um 09.00 Uhr durchzuführen.

Schüler der Freien Schule gestalteten ein würdiges Programm, der OB, Herr Küper, fand die passenden Worte.

Gestecke und Gebinde legten der Naumburger OB Bernward Küper, Schüler der Jan-Hus-Schule sowie Vertreter von Parteien, darunter unsere Naumburger LINKE, und weitere Organisationen und Verbände an der Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus am Stadtpark in Naumburg nieder.

Ehrendes Gedenken in Rehmsdorf

An die 100 Menschen gedachten heute in Rehmsdorf der Opfer des KZ-Aussenlagers „Wille“. Die Gedenkstätte am Bahnhof war umringt von Schülerinnen und Schülern der Schulen des Umlandes, von Herrn Czosek, der sich seit Jahrzehnten für die Gedenkstätte aufopferungsvoll engagiert, dem Landrat, Herrn Götz Ulrich, den Mitgliedern des Landtags Sachsen-Anhalt Katja Bahlmann und Rüdiger Erben sowie Bürgermeistern, vielen Einwohnern und Bürgern auch aus dem Umland.

Die anschaulichen, ergreifenden Worte des Landrats von seinem persönlichen Erleben beim Besuch des KZ in Auschwitz, von den roten Kinderschuhen, die auf dem Berg der Schuhe der ermordeten Menschen mahnend obenauf lagen, waren uns allen eine Mahnung, bei der kein weiteres Wort mehr nötig war.

Am Ende der Gedenkveranstaltung wurde eine der original restaurierten Wohnbaracken des ehemaligen Lagers der Öffentlichkeit zurückgegeben. Sie soll die Möglichkeit eröffnen, die Erinnerung erlebbar zu halten und uns zeigen, wie grauenhaft, menschenverachtend und diskriminierend die Internierung der Häftlinge damals war.

Niemals dürfen sich diese Gräultaten wiederholen! Faschistisches, rechtes Gedankengut erhält heute wieder Nährboden. Lasst uns deshalb entschieden dagegen - auch mit dieser Erinnerungskultur - eintreten.

Katja Bahlman, Vorsitzende des Kreisverbandes Burgenlandkreis der Partei DIE LINKE

in Hohenmölsen

Der Einladung der Stadtratsfraktion DIE LINKE Hohenmölsen zum gemeinsamen Gedenken der Opfer des Holocaust am 27.01.2018 folgten neben Mitgliedern der Fraktion und der Basisorganisation Hohenmölsen-Lützen der Bürgermeister Hohenmölsens, Herr Andy Haugk, und ein Ehepaar aus der Stadt. 

Wir hätten uns nach unserer Pressemitteilung und der Einladung an die anderen Fraktionen des Stadtrates eine größere Resonanz erhofft !

Zu den Teilnehmern sprach der Vorsitzende der Basisorganisation Hohnemölsen-Lützen Frank Weidauer

in Zeitz

Deutlich mehr Bürger als in den vergangenen Jahren trafen sich am 27. Januar am Denkmal für die Opfer des Faschismus auf dem Zeitzer Altmarkt, um des 73. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die sowjetische Armee zu gedenken.

Nicht nur Bürger der Stadt Zeitz und benachbarter Gemeinden legten Blumen und Gebinde nieder. Es kamen auch Stadträte und MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung. Oberbürgermeister Christian Thieme
sprach...

in Weißenfels

Der Oberbürgermeister von Weißenfels, Robby Risch, und das Simon-Rau-Zentrum hatten eingeladen zum Denkmal für die Opfer des Faschismus im Stadtpark. Der Dezernent des Burgenlandkreises Ralf Michel, der Bürgermeister von Teuchern, aber auch viele Genoss*innen waren gekommen. Risch nahm sehr unmissverständlich Stellung gegen Fremdenhass und Demokratiefeindlichkeit in unserer Gesellschaft heute. Anschließend wurde das Denkmal mit Blumen und Kränzen geschmückt. Die Opfer wie auch deren Geschichte dürfen nie vergessen werden.