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Neujahrsempfang der LINKEN im Burgenlandkreis

Direktkandidatin Birke-Bull Bischoff: "Ich bin gekommen, um zu bleiben!"

Albrecht Günther, Leiter der Lokalredaktion des NAUMBURGER TAGEBLATTS, schreibt dazu:

" "Ich bin gekommen, um zu bleiben", verkündete Birke Bull-Bischoff. Ob diese, von der Band "Wir sind Helden" entlehnte Textzeile auch in den nächsten vier Jahren gilt und sich die Genossen des Kreisverbandes der Partei DIE LINKE dann wie Helden fühlen können, wird sich am 24. September zeigen. Dann stellt sich DIE LINKE-Landeschefin im Wahlkreis 73 Burgenlandkreis-Saalekreis dem Votum der Wähler zur Bundestagswahl. Zunächst jedoch begrüßte sie am Donnerstagabend im Naumburger Hotel "Zur Alten Schmiede" gemeinsam mit Kreisvorsitzender Katja Bahlmann sowie dem DIE LINKE-Bundestagsabgeordneten Roland Claus zum Neujahrsempfang des Kreisverbandes der Partei DIE LINKE zahlreiche Gäste.

Landrat und Naumburgs OB begrüßt

So waren der Einladung Landrat Götz Ulrich und Naumburgs Oberbürgermeister Bernward Küper (beide CDU) ebenso gefolgt wie der SPD-Direktkandidat Hans-Jürgen Schmidt aus Naumburg. Zu den Gästen gehörten außerdem Andreas Messerli und Andreas Plehn von der Naumburger Straßenbahn, Klinikum-Geschäftsführer Lars Frohn sowie Henrik Otto, Vorstandsvorsitzender der Abfallwirtschaft. Ebenso herzlich willkommen waren Bürger aus dem Burgenlandkreis, die ehrenamtlich tätig sind, die sich um Bedürftige kümmern wie im Tafelverein. "Uns alle, darin bin ich mir sicher, verbindet der Grundsatz 'Gerechtigkeit verbindet', unter den wir als Partei dieses Jahr gestellt haben", sagte Katja Bahlmann. Dem Thema Gerechtigkeit widmete auch Birke Bull-Bischoff ihr Grußwort. Am 21. Januar war die stellvertretende Vorsitzende der Linke-Landtagsfraktion als Direktkandidatin nominiert worden. Nun hofft die 53-Jährige, im Herbst direkt oder via Liste den Sprung nach Berlin zu schaffen und so die Nachfolge von Roland Claus anzutreten. Der Bundestagsabgeordnete hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

Soziale Spaltung nimmt weiter zu

Die Unzufriedenheit vieler Menschen, die sie bemerke, so Bull-Bischoff, resultiere aus der großen sozialen Spaltung der Gesellschaft. "Deutschland ist eines der größten Niedriglohn-Länder. Viele Menschen haben Probleme, ihren Lebensunterhalt vernünftig bestreiten zu können", hob die Rednerin hervor. Ebenso beunruhigend sei die hohe Armutsquote. "Mittlerweile ist jedes fünfte Kind von Armut betroffen." Dem stehe auf der anderen Seite der Gesellschaft großer Reichtum gegenüber. "Das ist ungerecht, hier wollen wir als Partei ansetzen, damit sich etwas ändert." So sei die Situation für Hartz-IV-Empfänger demütigend. Der Wahlkampf ihrer Partei werde deshalb "angriffslustig, jedoch sachlich sein", kündigte die Politikerin an, die im Herbst 2016 den früheren Sozialminister Norbert Bischoff geheiratet hatte. Bei Musik, Wein und einem Imbiss kamen sie sowie die Genossen anschließend mit den Gästen ins Gespräch."

Dem ist nichts hinzuzufügen.