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Gedenkveranstaltung am Ehrenmal im Bad Kösener Kurpark

Trotz mehrfacher Einladungen der Bürgerinnen und Bürger Bad Kösens, Naumburgs und Umgebung durch die Stadtverwaltung Naumburg im NAUMBURGER TAGEBLATT waren nur einige Mitglieder der Naumburger, Bad Kösener und Wethautaler LINKEN und Sympathisanten erschienen, darunter Jan Wagner, Mitglied des Landtages Sachsen-Anhalt und Naumburger Stadtrat. Die Anwesenden äußerten ihre tiefe Besorgnis über die bedrückend geringe Beteiligung politisch Zuständiger aller anderen Parteien, Verbände und Vereinigungen und das angesichts der aktuellen Verschlechterung des politischen Klimas in Europa (Ostausdehnung der NATO, Warenembargo, die das russische Volk erniedrigende Nichtteilnahme an den Feierlichkeiten zum Tag des Sieges, usw. 

Die Reden des stellv. Oberbürgermeisters der Stadt Naumburg und Bürgermeiser von Bad Kösen, Herrn Gerd Förster, und des stellv. Vorsitzenden des Stadtverbandes Naumburg /Saale und Vorsitzenden der Basisorganisation Bad Kösen, Peter Kroha, fanden große Aufmerksamkeit und erhielten dankbaren und ungeteilten Zuspruch.

Rede Peter Krohas

Gedenkveranstaltung am Ehrenmal auf dem Weißenfelser Friedhof

Gedenkveranstaltung am Gedenkstein zwischen Nebra und Wangen

Zu den anwesenden Mitgliedern der Verbandsgemeindeorganisation Unstruttal der Partei DIE LINKE sprach der Bürgermeister der Stadt Nebra, Herr Gerhard Hildebrandt. Auch hier fehlten alle anderen gesellschaftlichen Kräfte. Dazu einige Gedanken der Teilnehmerin Elke Stier aus ihrem Leserbrief.

Gedenkveranstaltung in Hohenmölsen

Frank Weidauer, Vorsitzender des SV Hohenmölsen, schrieb:

"Bereits am 7.Mai gedachte unser  Stadtverband im Rahmen des Markttages des 70. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus und des Endes des II. Weltkrieges in Europa. Wir ehrten die Angehörigen der Streitkräfte der Anti-Hitler-Koalition, die Partisanen und Widerstandskämpfer in den Konzentrationslagern und Zuchthäusern und alle, die sich dem Faschismus entgegen stellten  und machten uns die aktuellen Versuche der politisch herrschenden Klasse und großer Teile der Medien bewußt, die Geschichte umdeuten und revidieren zu wollen."

Die Teilnehmer bekräftigten ihre Entschlossenheit, sich entschieden gegen blinden Russenhass und den Rückfall in die Zeiten des Kalten Krieges zu wehren und verwiesen darauf, dass besonders das deutsche Volk damit schreckliche Erfahrungen gemacht hatte. Das sei niemals mehr zu vergessen!

In ihren Reden betonten Gunter Schneider und Frank Weidauer die herausragende Rolle der Sowjetunion beim Sieg über den Faschismus. Den Blutzoll von 27 Millionen ihrer Bürger bezahlte sie auch und ganz besonders für die Befreiung des deutschen Volkes! Im Namen aller Anwesenden erneuerten sie die Forderung: Nie wieder Krieg ! Nie wieder Faschismus !

Ulrike Baitinger mit Freunden am Gedenkstein in Klosteräseler