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Veranstaltung in Naumburg zum Gedenken an die Opfer des Faschismus am 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationlagers Auschwitz

Erinnerung an die Geschichte - heute wichtiger denn je!

Zum 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und der beiden anderen Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 galt es in diesem Jahr ganz besonders der Opfer des Faschismus zu gedenken – dem 70. Jahrestag des 27. Januars 1945.

An diesem Tag des Gedenkens an die Opfer des Faschismus wurde erinnert an alle Opfer eines beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Faschismus - an Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende sowie Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteure, Greise und Kinder, Zwangsarbeiter und an die Millionen Menschen, die unter der faschistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden.

Gerade in den heutigen Tagen, wo die Fremdenfeindlichkeit in Dresden und anderen Städten von Menschen propagiert wird, die unter dem Deckmantel der „Montagsdemonstrationen“ auf die Straße gehen und doch nur eines wollen - Angst und Unsicherheit unter den Menschen schüren, ihre rechten Parolen an den Mann oder die Frau zu bringen und im Kern um die Einschränkung des Asylrechts, überholte Rollenbilder und rechtsgerichtete Werte werben. All dies fördert die Zunahme des vorherrschenden Rassismus der heutigen Zeit. Die Zahl der Übergriffe auf Flüchtlingsheime ist heute bereits höher als in den Jahren 2012 und 2013 zusammen. Das muss uns zu denken geben!

Lasst uns gemeinsam dafür eintreten, dass diese Polarisierer nicht mit ihren rechten Ansichten das Bild in den Straßen prägen. Lasst uns an diesem Tag gemeinsam gedenken derer, die unter dieser Verfolgung gelitten haben, die heute noch leiden oder daran gestorben sind.

Wie in jedem Jahr beteiligten sich in vielen Orten des Burgenlandkreises die Mitglieder unseres Kreisverbandes gemeinsam mit den Bürgern an diesem Gedenken am 27. Januar und bekräftigten ihre Überzeugung:

Lasst uns die Geschichte Mahnung sein, dass eine solche Zeit nie wieder kommen darf!

Katja Bahlmann

Veranstaltung in Hohenmölsen zum Gedenken an die Opfer des Faschismus am 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationlagers Auschwitz

Erinnerung an die Geschichte - heute wichtiger denn je!

Eine Abordnung unseres Stadtverbandes nahm am 27.01.2015 an der zentralen Gedenkveranstaltung in Zeitz auf dem Marktplatz teil.


Aus diesem Grund haben wir unsere eigene Ehrung am Denkmal für die " Opfer des Faschismus " in Hohenmölsen neben dem Rathaus am 29.01.2015 im Anschluss an unseren InfoStand durchgeführt.
Als Gast konnten wir auch unseren Bürgermeister, Herrn Andy Haugk, herzlich begrüssen.


In einer kurzen Rede brachte unser Genosse Dr. Konrad Thierbach den Anlass des Gedenkens und unsere Stellung zu Faschismus und Krieg zum Ausdruck.


Dank der Initiative unseres Stadtverbandes und der Fraktion im Stadtrat, wurden in der vergangen Wahlperiode die Namen der bekannten Opfer der Stadt Hohenmölsen in die Steinfliesen seitlich der Gedenkstele graviert- des Kommunisten Max Kunath und des Bürgers jüdischen Glaubens Max Hirschberg.


Im AnschlussŸ legten wir unser Gedenkgebinde nieder.

Frank Weidauer, Vorsitzender des Stadtverbandes Hohenmölsen

Veranstaltung in Zeitz zum Gedenken an die Opfer des Faschismus am 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationlagers Auschwitz

Erinnerung an die Geschichte - heute wichtiger denn je!

Blumen am Denkmal für die Opfer des Faschismus am Zeitzer Altmarkt

Deutlich mehr Bürger als in den vergangenen Jahren trafen sich am 27. Januar am Denkmal für die Opfer des Faschismus auf dem Zeitzer Altmarkt, um des 70. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die sowjetische Armee zu gedenken.

Nicht nur Bürger der Stadt Zeitz und benachbarter Gemeinden legten Blumen und Gebinde nieder. Es kamen auch Stadträte und MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung. Oberbürgermeister Volkmar Kunze sprach unter anderem von „schrecklichen Ereignissen,die in unsere Geschichte hineingetragen wurden“, was dann doch einige Verwunderung bei den ZuhörerInnen hervorrief. In der Folge bat er die TeilnehmerInnen der Kranzniederlegung, sie mögen das Erinnern weitertragen und jeglicher Form der Fremdenfeindlichkeit den Nährboden verweigern.

von Maria Barsi

Veranstaltung in Rehmsdorf zum Gedenken an die Opfer des Faschismus am 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationlagers Auschwitz

Erinnerung an die Geschichte - heute wichtiger denn je!

Mehr als 5000 vor allem jüdische Zwangsarbeiter ausUng arn fanden in der Zeit von August 1944 bis April 1945 durch überaus grausame Lebensumstände im Außenlager Rehmsdorf des Konzentrationslagers Buchenwald und auf Transporten in Vernichtungslager den Tod.

Ihrer gedachten am 24. Januar Bürger aus Rehmsdorf und den umliegenden Orten, Räte der Gemeinde Elsteraue und andere Politiker aus Zeitz, Hohenmölsen und Naumburg.

Auch Landrat Götz Ulrich legte einen Kranz nieder und versicherte, der Burgenlandkreis werde die Erhaltung und den durch die Gemeinde Elsteraue bereits begonnenen Ausbau der Gedenkstätte unterstützen.

von Maria Barsi