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in Nebra

Reinhild Müller schrieb an das "Naumburger Tageblatt: Mitglieder der Basisorganisation Nebra und Sympathisanten gedachten  mit einer Kranzniederlegung des Tages der Befreiung vom Hitlerfaschismus am Mahnmal zwischen Nebra und Wangen, unter ihnen unser Landtagsabgeordneter Dr. Frank Thiel. 

An diesem Ort wurde vor dem nahenden Ende des 2. Weltkrieges ein KZ-Häftling erschossen.  Die Nebraer errichteten dort einen Gedenkstein, der uns an diese Untat erinnern soll.

Die Zahl der Menschen, die den 8. Mai vor 66 Jahren und seine Vorgeschichte selbst erlebt haben, wird von Jahr zu Jahr geringer. In der Öffentlichkeit findet dieser für die Menschheit so wichtige Tag entweder keine oder eine entstellte Erwähnung.

In der heutigen Zeit zeigt sich, dass die Wurzeln nicht ausgerottet wurden. Rechtsextremismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit nehmen in erschreckendem Masse zu. Von der Politik werden keine ernsthaften Schritte gegen den Neofaschismus unternommen. Neo-Nazis dürfen wieder marschieren.

Die Genossen riefen auf, ein antifaschistisches Bündnis zu schmieden und konsequent und unmissverständlich gegen Neofaschismus und Rassenhass aufzutreten. 

in Zeitz