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Gedenkveranstaltung in Weißenfels

Der Stadtverband Die Linke in Weißenfels organisierte am 19.März 2010 um 10.00 Uhr eine Gedenkveranstaltung auf dem Weißenfelser Friedhof am Denkmal für die Märzgefallenen anlässlich des 90. Jahrestages der Niederschlagung des Kapp-Putsches.

Feierliche Wiedereinweihung des Ehrenhains für die Märzgefallenen auf dem Naumburger Friedhof

Mitglieder der Alternativen Jugend, darunter unsere junge Genossin und Mitglied unserer Fraktion im Gemeinderat Naumburgs, Maria Hoyme, luden am 19.März 2010 um 17.00 Uhr zu einer feierlichen Wiedereinweihungsfeier des im letzten Jahr von diesen jungen Leuten gemeinsam mit Tamara Misch vom VVN/ BdV als Initiatorin und weiteren fleißigen Helfern wieder hergerichteten Ehrenhains zum Gedenken an die Märzgefallenen auf dem Naumburger Friedhof in der Weißenfelser Straße ein (siehe Saale-Unstrut-Elster-Kurier Januar 2010).

Beeindruckend, wie die jungen Leute an den Gedenksteinen der damals etwa gleichaltrigen Märzgefallenen standen und sie ehrten. Die vor genau 90 Jahren durch die Kapp-Putschisten ermordeten jungen Arbeiter verteidigten die Demokratie mit ihrem Leben. Ihre Tat wird unvergesslich bleiben!

Emotional tief bewegt dankten die anwesenden Mitglieder des Stadtverbandes Naumburg und des Kreisverbandes unserer Partei, die erschienenen Mitglieder des VVN /BdV, des Friedenskreises und weiterer Bürger Naumburgs, denen das Gedenken an die Märzgefallenen ein Herzensbedürfnis war und ist, den jungen Leuten für diese von ihnen mit hohem Niveau durchgeführte würdige Feier.

Ein wichtiger Vortrag am 28. 1.10 in Naumburg und am 14.4.10 in Zeitz:

Der Kapp-Lüttwitz-Ludendorff-Putsch im Spiegel der Ereignisse auf

dem Territorium des heutigen Burgenlandkreises

Zu diesem Thema mit Vortrag und Diskussion lud die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V. und die Geschichtskommission unseres Kreisverbandes die Genossinnen und Genossen sowie alle an diesem Geschehen Interessierten zu je einer Veranstaltung nach Naumburg und Zeitz ein.

Es referierte Dr. Werner Dietrich von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt. Eines der Zentren der Auseinandersetzung im März 1920 bildete das mitteldeutsche Industriegebiet. Die Vorgänge im südlichsten Territorium der ehemaligen preußischen Provinz Sachsen, dem damaligen Reichstagswahlkreis Naumburg-Weißenfels-Zeitz, können dafür als exemplarisch gelten.